Umfrage

UMFRAGE ZUM 13. PROJEKT – ERGEBNISSE

Liebe Sängerinnen,

auf die Umfrage zum 13. Projekt habe ich 36 Rückmeldungen bekommen. Bei 60 Teilnehmerinnen und 50 Sängerinnen im Konzert ist das ein extrem hoher Rücklauf. Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben.

Wie versprochen möchte ich euch an den Ergebnissen der Umfrage teilhaben lassen. Zu Beginn gibt es eine Zusammenfassung der Resultate und dann eine ausführliche Darstellung der einzelnen Fragen, eurer Rückmeldungen und Kommentare.

Viele Grüße

Gudrun

Eure Meinung – Zusammenfassung der Umfrageergebnisse

38 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. Hier euer Feedback in der Kurzübersicht:

  • Probenbeginn um 19.30 Uhr ist ok.
  • Ein so kurzes Projekt (4 Donnerstage) funktioniert, entspannter und besser ist es für die Mehrheit, wenn es 5 Termine sind. Für die Zukunft: 5 Termine vornehmen für ein „kurzes“ Projekt.
  • Die Liedermenge war gut gewählt.
  • Schöne Liedauswahl. Ideen für die Zukunft:
    – Gerne auch mehr für das Publikum bekannte Songs
    – Wenn das Konzertthema fröhlich ist, unbedingt mehr Fetzer
  • Das Probenwochenende mit Konzert am Ende des Projektes gefällt den Projektteilnehmern mit großer Mehrheit.
  • Singen mit ReJOYce macht nicht krank.
  • Varianten des Konzepts, in dem ReJOYce lebt und singt, sind möglich und sicher auch reizvoll. Allerdings sollten es gemäßigte Varianten sein.
  • Der Blog ist eine super Bereicherung und wird von der Mehrheit genutzt.
  • Die Teachmes sind richtig wichtig und hilfreich.
  • Die Umfrage war ok.

In weiten Teilen hat die Umfrage bestätigt, dass es gut läuft. Kleine Veränderungen hier und da können das ganze noch runder und schöner machen, aber im Prinzip ist alles gut.

Fehler im System: Leider nehmen an der Umfrage ja Projektteilnehmer teil, insofern kommt man an diejenigen, für die das nicht das Richtige war, nicht ran.

Trotzdem ist das Feedback für mich sehr hilfreich. Vielen Dank!!!

Gudrun

Komplette Umfrageergebnisse:

Frage 1:

Umfrage 13. Projekt - 1. Frage

Diese Rückmeldung freut mich sehr. Für mich war der Probenstart um 19.30 Uhr eine spürbare Entlastung. Dann möchte ich das gerne auch für weitere Projekte so planen.

Fazit: Probenbeginn 19.30 Uhr ist ok.

Frage 2:

Umfrage 13. Projekt - 2. Frage

Ich hatte in jedem meiner Chöre jetzt so ein „Vollgas“-Projekt. Im Kammerchor war es der Messiah, in der Kantorei das Passionskonzert. Alle drei Konzerte waren sehr gut, die Chöre waren gut vorbereitet. Das Resultat stimmte. Allerdings fand ich das Arbeiten nur in der Kantorei in dieser Art gut (da gibt es ein paar Sänger, die auch in ihrer Probenanwesenheit so vor sich hindümpeln. Die hatten einfach einen klaren Rahmen). Im Kammerchor und bei ReJOYce hatte das für mich eher etwas von einem mittelgroßen Kraftakt. Nur, weil man etwas machen kann, heißt es ja noch nicht, dass es auch gut ist, es so zu machen. Und hier ist euer Feedback für mich interessant.

Fazit: So kurz geht, es funktioniert, entspannter und besser ist es für die Mehrheit, wenn es 5 Termine sind. Für die Zukunft: 5 Termine vornehmen für ein „kurzes“ Projekt.

Frage 3:

Umfrage 13. Projekt - 3. Frage

Dieses Feedback heißt für mich, dass ich den Schwierigkeitsanspruch, der sich aus der Mischung von neuen Songs und Repertoire, der Menge an Text und Melodien ergibt, gut eingeschätzt habe. Restore my soul hatte es tatsächlich schwer und es hätte ihm ein Donnerstag gut getan. Also: Wenn wenn ein Song am Wochenende zum ersten Mal gesungen werden muss (besser alle schon vorher), dann bitte ein Repertoire-Song.

Fazit: Liedermenge war gut gewählt.

Frage 4:

Umfrage 13. Projekt - 3. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 4. Frage 2

Umfrage 13. Projekt - 4. Frage 3

Hier sind eure Rückmeldungen ja extrem differenziert, so dass es mir schwer fällt, sie in einem Satz zusammenzufassen. Deswegen lass ich das hier auch. Ich nehme mir aus dem Feedback natürlich ein paar Ideen raus. Vielleicht so:

Fazit: Schöne Liedauswahl. Ideen für die Zukunft:

  • Gerne auch mehr für das Publikum bekannte Songs
  • Wenn das Konzertthema fröhlich ist, unbedingt mehr Fetzer

Frage 5:

Umfrage 13. Projekt - 5. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 5. Frage 2

Die Rückmeldung in dieser Umfrage zum Probenwochenende am Abschluss ist ja sehr klar für das bestehende Konzept. Ich frage mich natürlich, in wie weit eine Umfrage unter denen, die am Projekt teilgenommen haben, da objektiv sein kann. Das ist so, als würde man unter den Parteimitgliedern der CDU ermitteln, wer bei den nächsten Wahlen CDU wählen würde. Aber zumindest kommt raus, dass es den allermeisten von euch so gut gefällt. Das ist ja auch schön.

In den Kommentaren ist ein Statement, dass noch auf einen anderen Aspekt eingeht. Ich zitiere:

Trotz positiver Meinung hierzu: Es sollte endlich Schluss sein mit dem Vorziehen vermeintlicher, aber nur subjektiver „Lieblinge“ und anderer Ja-Sagerinnen. Es gibt genug andere loyale und/oder begabtere Sängerinnen, alles klar?!!

Ehrlich gesagt: nein. Mir ist nicht alles klar. Ich bin ein extremer Klartextsprecher und mich strengen indirekte oder versteckte Aussagen sehr an, weil ich lange darüber nachdenken muss, was wohl gemeint ist. Daher würde ich die Schreiberin dieses Kommentares bitten, mir in einer Mail noch zwei drei Fragen zu beantworten:

  1. Wessen „positive Meinung“ meinst du?
  2. Welchen Moment der Vorziehung meinst du? Den kleinen Chor bei „Heal the world“? Oder etwas anderes?
  3. Was soll klar sein bei „alles klar“?

Ich lerne ja gerne noch was dazu, ich freue mich auf die Mail. DANKE!

P.S.: Natürlich mag ich Ja-Sager. Und manchmal bin ich auch sauer auf Kritiker. Aber blöderweise lernt man aus Kritik auch immer was… Also her damit, aber bitte im Klartext.

Fazit: Das Probenwochenende mit Konzert am Ende des Projektes gefällt den Projektteilnehmern mit großer Mehrheit.

Frage 6:

Umfrage 13. Projekt - 6. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 6. Frage 2

Es hatte mich interessiert. Ich fand die Aussteigquote in diesem Projekt extrem niedrig. Wir hatten knapp oder genau 60 Anmeldungen und waren 50 Sängerinnen im Konzert. Das ist vielleicht sogar das Beste Resultat aller Projekte! Und schön, dass die zusätzliche Belastung normalerweise nicht in eine Infektionskrankheit führt. Das spricht auch für die Jahreszeit. Im Winter hat man durch die Heizungsluft oft eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit. Das trocknet die Atemwege aus und das kann die Atemwege in ihrer natürlichen Infektabwehr schwächen.

Fazit: Singen mit ReJOYce macht nicht krank.

Frage 7:

Umfrage 13. Projekt - 7. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 7. Frage 2

Die Frage ist ja relativ offen. Zusätzlich zu den Optionen, die ich oben angeboten habe, habt ihr ja durch die Kommentarfunktion auch noch die Möglichkeit, weiteres einzubringen.

Zu euren Kommentaren drei Hinweise:

  1. Ich versuche bisher nicht, Auswärtskonzerte oder andere Auftritte für ReJOYce zu organisieren.
  2. Ich scheue vor einem Projekt mit „leistungsstärkeren“ Sängerinnen zurück, weil es bei denen, die möchten, aber nicht dürfen, große Enttäuschung geben kann. Außerdem läge der Auswahlprozess vermutlich bei mir. Das ist ja schon bei einem einzelnen Lied wie „Heal the world“ nicht leicht und ja auch grundsätzlich nicht objektiv. Trotzdem hatte ich das ja letztes Jahr mit der Aufführung des Jona-Musicals gemacht. Im Zusammenhang mit einem längeren Projekt allerdings könnte ich mir vorstellen, musikalisch eine größere und eine kleinere Variante anzubieten.
  3. Zu, ich zitiere: „Was ich widerlich finde, sind Chorintriegen und das Vorziehen von sich einschleimenden Kriechern.“ Falls sich das auf ReJOYce bezieht, würde ich mich hier auch über eine E-Mail freuen. Mir sind keine Chorintriegen aufgefallen und natürlich ziehe ich einige Leute vor. Aber da ich auch keine „sich einschleimenden Kriecher“ bei ReJOYce bemerkt habe, kann mir hier ein in Klartext geschriebener Hinweis vielleicht helfen. Wenn ich keine Mail bekomme, nehme ich an, dass dieser Kommentar nichts mit ReJOYce und meiner Arbeit zu tun hat.

Fazit: Varianten des Konzepts, in dem ReJOYce lebt und singt, sind möglich und sicher auch reizvoll. Allerdings sollten es gemäßigte Varianten sein.

Frage 8:

Umfrage 13. Projekt - 8. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 8. Frage 2

Für mich war das mit dem Blog und dem Bloggen totales Neuland. Es hat mir aber viel Spaß gemacht, mit in dieser Kommunikationsform aufzuschlauen. Das ist mein Hobby-Beitrag zu meiner Arbeit.

Zwischendurch hatte ich mal den Anspruch, jeden Tag einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Das wurde doch etwas stressig, auch, wenn ich viele Ideen hatte, was man schreiben könnte. Aber es war für mich auch super, mir über die Inhalte von den Songs klar zu werden, mir Gedanken darüber zu machen, was eigentlich das Erleben in so einem Konzert ausmacht und vieles mehr.

Cool fand ich auch den Effekt, dass ich mich entlastet fühlte, in den Proben viel zu den Songs etc. zu sagen. Sogar dazu habe ich positives Einzelfeedback bekommen. Etwa so: „Noch mehr Zeit zum Singen. Super. Dafür kommen wir ja.“

Es gab dann doch eher wenige Kommentare. Ich hatte ursprünglich die Idee, dass sich die ReJOYce-Community auf dem Blog auch was erzählt und sich austauscht, so wie im Großen mit den zwei sehr schönen Beiträgen von Kirsten und Tanja. Aber ich bin da entspannt. Schließlich arbeite ich in einer Branche, die sich den Luxus leistet, dass man sich noch analog trifft (analog im Gegensatz zu virtuell 🙂 ).

Fazit: Der Blog ist eine super Bereicherung und wird von der Mehrheit genutzt.

Frage 9:

Umfrage 13. Projekt - 9. Frage 1

Umfrage 13. Projekt - 9. Frage 2

Natürlich macht das im Vorfeld durchaus Arbeit, bis die Teachmes fertig sind. Aber ich finde es total lohnend, denn

  • ich kann dann selbst alle Lieder 🙂
  • es ist ein super Probenarbeitsbeschleuniger
  • es gleicht die verschiedene Lerngeschwindigkeit aus und nimmt dadurch sicher einigen Leuten den Lernstress in der Probe, insbesondere, wenn man mal gefehlt hat
  • ihr sollt ja im Konzert auswendig singen. Da ich ja Notenlesen und Blattsingen können nicht voraussetze, muss es ja ein anderes Angebot geben und
  • es macht damit die Probenarbeit für mich einfacher.

Fazit: Teachmes sind richtig wichtig und hilfreich.

Frage 10:

Umfrage 13. Projekt - 10. Frage

Ok, das ist so eine typische letzte Frage am Ende einer Umfrage. Interessant sind hier auch die Kommentare. „Das Format kann ein wenig Änderung vertragen“ z.B.. Interessant, ich finde das auch, und das, obwohl die konkreten Umfrageergebnisse ja eigentlich nur ergeben haben, dass 5 oder 6 Donnerstage nett wären. Da gibt es einfach noch diesen weiteren Faktor der drohenden Langeweile durch Wiederholung – oder positiv ausgedrückt: der Erfrischung durch Abwechslung. Mit dem Luther-Oratorium haben wir ja eine sehr krasse Abwechslung.

Auf einen weiteren Kommentar möchte ich hier auch nochmal eingehen. Ich zitiere:

Liebe Gudrun, bitte mehr Flexibilität bei Stimmwechseln, nicht nur, wenn Du genau diese spontan brauchst (z. B. bei NWG!). Bitte auch mehr Respekt vor wirklich langjährig loyalen Sängerinnen, die Dich lieben, ohne Sonderbehandlung!!

Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Ich mache keine Vorschriften in der 1. Probe, wer wo singen muss. Falls die Aufteilung sehr ungleich ist, frage ich nett, wer sich das noch vorstellen könnte, eine andere Stimme zu singen. In meiner mühsam erworbenen und trotzdem schlecht entwickelten Kompetenz der indirekten Kommunikation beschleicht mich der Gedanke, dass es in diesem Kommentar nicht um die Flexibilität bei Stimmwechseln geht, sondern um irgend etwas anderes. Verflixt, ich komme nicht drauf. So hat jeder seine Beschränkungen. Es gilt das gleiche wie schon oben: Ich entwickle mich notgedrungen auch weiter, falls ich eine Mail bekomme, deren Inhalt ich verstehen kann. Danke 🙂

Fazit: Die Umfrage war ok.

1 Kommentar

  1. Liebe Gudrun,
    liebe ReJOYcerinnen,

    mit großem Interesse habe ich die Auswertung dieser Umfrage gelesen. Dank an Gudrun, die sich die Arbeit damit gemacht hat.

    Bei einigen anonymen Stellungnahmen, die auf Gudruns „Auswahlverfahren“ von Sängerinnen für besondere gesangliche Einsätze im Projekt, abzielten, habe ich gestutzt.
    Und darauf möchte ich hier noch mal etwas zu sagen, wobei ich sicher die eine oder andere von euch verärgern werde.
    Auch ich bin eine von denen, die in so eine „Auswahl“, bis auf ein Mal, nicht reinkommen. Und auch ich fühle mich manchmal damit ausgegrenzt, nicht gut genug, und welche Gedanken einem da durch den Kopf gehen und ich mecker auch mal darüber. Man nennt es wohl Selbstüberschätzung, oder auch gekränkte Eitelkeit.
    ABER: Gudrun, ist als Chorleiterin, die „Chefin“. Das muss man einfach akzeptieren. Das sie dann oft Sängerinnen für Gesangseinlagen nimmt, mit denen sie gute Erfahrung gemacht hat und daher auch weiß, dass es klappt, ist verständlich.

    Für mich ist einfach der Chor ReJOYce wichtig, die Songs, die wir immer wieder neu lernen, die Aussage, die diese Songs beinhalten und unser gutes Zusammenklingen im Konzert.
    Und eine gute Stimmung, während der Probenzeit.
    Frage: Wiegt das nicht vieles auf?

    Also mit Freude und Motivation ins nächste Projekt….

    Viele Grüße
    Tanja

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