Martin Luther

Luthers Kleiner Katechismus

Luthers Kleiner Katechismus

Liebe Sängerinnen, liebe Sänger,

heute steht Luthers Kleiner Katechismus im Mittelpunkt. Aber bevor ich dazu komme, möchte ich euch mit herzlichen Grüßen von der Creativen Kirche hier etliche Infos des Veranstalters unseres Luther Oratoriums weitergeben. Die Creative Kirche gibt einen Newsletter heraus mit vielen Infos rund um die Aufführung, den aktuellen Stand der Dinge und vieles mehr. Aber lest selbst: Newsletter der Creativen Kirche.

Martin Luthers Kleiner Katechismus

Vielleicht hat er euch auch in der Konfirmandenzeit begleitet. Ich hatte das schon abgegriffene Exemplar meines Bruders übernommen mit seinem Kommentar dazu „Brauchst du eh nur für die 10 Gebote“. Dass Luther auch noch Erklärungen dazu geschrieben hatte, die ich auch auswendig lernen durfte (…wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir…), verschwieg mein Bruder.

Martin Luthers Kleiner Katechismus, so beschreibt es Wikipedia,  ist eine kleine Schrift mit fünf Kapiteln, die quasi die Glaubens-Essentials zusammenfasst. Luther hatte auf seinen Reisen festgestellt, dass das Volk so etwas braucht und schrieb 1529 dieses kleine Lehrbuch.

Hier die fünf Hauptstücke der Christlichen Lehre:

  • die Zehn Gebote
  • das Glaubensbekenntnis
  • das Vaterunser
  • das Sakrament der heiligen Taufe
  • das Sakrament des Altars oder das heilige Abendmahl
  • das Amt der Schlüssel oder die Beichte (später eingefügt, gehörte zunächst nicht zum Kernbestand des Kleinen Katechismus)

Und wer das jetzt mal lesen möchte, es ist ja nicht viel, kann das hier tun, schlappe 12 Seiten PDF-Dokument. Alternativ ist Luthers Kleiner Katechismus auch in umserem Evangelischen Gesangbuch unter Nummer 806 zu finden 😉

Von Luther gibt es auch einen Großen Katechismus. Zusammen mit den Schmalkaldischen Artikeln sind es die drei Bekenntnisschriften von Luther selbst.

Das Wort Katechismus ist ein Lehnwort aus dem Lateinischen und dort ein Lehnwort aus dem Griechischen und bedeutet bedeutet wörtlich „von oben herab tönen“ im Sinne von „unterrichten“. Und netterweise im ich in meinem ersten Jahr im Konfirmandenunterricht Katechumene und erst im zweiten Jahr ein Konfirmand.

Insgesamt ist Luthers Kleiner Katechismus ein Beispiel dafür, dass Luther ein sehr pädagogisch denkender Mensch war und es ihm ein Anliegen war, das Volk aufzuschlauen. So hat er ja auch in seinen Liedern gedacht und mit den Texten den Menschen Christliche Botschaft ins Herz gebrannt.

Nachspann

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Der nächste Blogbeitrag, diesmal mit einer Info über die von Martin Luther geschriebenen Lieder, erscheint am Samstag morgen.

Und ansonsten sehen wir uns bei den Proben! Bis dann, viele Grüße

Gudrun

 

 

 

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