Über ReJOYce

Singen. ReJOYce. Glücklich sein.

…ein sehr persönlicher Blogbeitrag von Kirsten H. aus dem Sopran 1

Anfang 2013 habe ich angefangen zu singen und hatte meine allerersten Chorproben im Niendorfer Projektchor. Nach den ersten ermutigenden Gesangsversuchen hat mich eine Mitsängerin gefragt, ob ich nicht vielleicht auch mal bei ReJOYce, dem Niendorfer Gospelchor mitsingen möchte. Versuch macht klug, und mit ihr an meiner Seite habe ich mich dann getraut, und mich für das 9. ReJOYce-Projekt angemeldet (damals noch im Alt).

Dann kam die erste Probe und ich dachte: Das schaffe ich nie! – so viele gefühlt schwierige Noten, tausend Texte, verwirrende Liedabläufe – und dann noch gleichzeitig teilweise mit tanzen und Choreographie und alles in 6 Wochen auswendig können und dann noch schön klingen? Oh oh 😯

Aber Stück für Stück und mit den genialen Teachmes und einer engagierten und kritischen, aber auch sehr motivierenden Gudrun als Chorleiterin haben wir es dann (natürlich 🙂 ) …geschafft!

Bei diesem ReJOYce-Konzert war ich dann so aufgeregt, dass ich das erste Lied nur „playback“ singen konnte, und gehofft habe, ich werde nicht direkt noch ohnmächtig. Dank meiner lieben Mitsängerinnen im Alt hat es im Publikum niemand gemerkt, und ich wurde etwas entspannter. Bei „Light of my Life“ – meinem Lieblingssong dieses Projektes war ich dann so gerührt, dass ich fast weinen musste – … wieder „playback“ 🙂 .

Seitdem habe ich jedes Projekt (ich bin dann doch noch etwas souveräner geworden 🙂 ) und die Neue-Wege-Gottesdienste von ReJOYce mitgesungen, die mir sehr am Herzen liegen.

Ich freue mich immer sehr auf die Chorproben – na ja, die Klatschübungen am Anfang vielleicht mal ausgenommen 😯 . Ich freue mich auf die vielen lieben Sängerinnen und auf zwei Stunden, in denen ich nur singe und nicht über Alltagsdinge nachdenke. Danach gehe ich immer gut gelaunt und entspannt nach Hause 🙂 .

Dieses unglaubliche Gefühl nach den intensiven Proben gemeinsam als Chor mit Gudrun so schön zu klingen und die Gemeinde mit unseren Liedern zu erreichen, berührt mich zutiefst.

Singen. ReJOYce. Ich bin im Glück.

7 Kommentare

  1. Ihr, lieben Rejoycerinnen!

    Liebe Kirsten, du sprichst mir aus der Seele. Ich freue mich auch jedes Mal auf die Rejoyce-Probe, freue mich auf euch und komme danach beschwingt, frei und erfüllt nach Hause.

    Dass mir das „gospeln“ bei diesem Projekt so besonders viel Spaß macht, liegt nicht nur an der tollen Liedauswahl und an euch netten Leuten, sondern vielleicht auch an unserem neuen Blog. Durch Gudruns Denkanstöße zu den einzelnen Texten finde ich oft einen viel besseren Zugang zu den Liedern und ich kann sie von ganzem Herzen singen.
    Viele dieser Texte passen ja auch genau in unsere Zeit:
    Für meine derzeitige „Baustelle“ die Flüchtlingsarbeit mit all ihren Herausforderungen, Unsicherheiten aber auch Glücksmomenten passt besonders das Lied „We shall overcome“. Die Geflüchteten haben auf ihrem langen Weg so vieles bewältigt und bezwungen und nun wollen wir versuchen, hier mit ihnen gemeinsam in Frieden zu leben.

    Also ich freue mich schon auf die weiteren Proben und das Konzertwochenende. Auch wenn ich noch soooo viel auswendig lernen muss und ein wenig Angst vor der Choreo habe, die Gudrun sich wieder ausdenken wird. Aber es wird bestimmt schön!
    Bis zum nächsten Donnerstag,
    Gunna (aus dem 2.Sopran)

  2. Christine

    Kirsten, dein Beitrag war wunderbar und hat mich sehr berührt. Ich finde es sehr schön, dass du das alles geschrieben hast.

    Ich singe seit Jahren bei Gudrun in der Kantorei (da geht halt alles etwas ruhiger zu …)und habe diesen „irren Hype“, den es jedes Jahr wieder aufs Neue für die Gospel-Projekte von ihr gab, aus der Ferne betrachtet…. Nachdem mehrere Freundinnen dort immer wieder voller Begeisterung mitgesungen hatten und jedes Mal versuchten, mich zu überreden, habe ich mich dann dieses Mal endlich angemeldet….

    Und ich bin so hellauf begeistert!!!
    Begeistert von den Proben (ich radel abends auch völlig beseelt nach Hause), begeistert von der Auswahl der Gospels, begeistert von dem Blog, auf dem du, Gudrun, uns die Gospels vorstellst und zwar so, dass man noch mal ein völlig anderes – viel intensiveres – Gefühl dafür bekommt. Deine Erklärung für „Help me, Lord“ ist so schön und ergreifend und die Aufnahme dazu einmalig.

    Und Kirsten, ich habe auch keine Ahnung, ob ich Schritte, Choreo, Klatschen, Auswendiglernen, in welcher Reihenfolge was…hinbekomme, aber ich bin so beruhigt, dass du auch vor dem ersten Konzert Angst hattest…..und …du hast es überlebt…..

    Christine (2. Sopran)

  3. Healtheworld

    Liebe Kirsten,
    vielen Dank für den schönen Beitrag! Es gibt so vieles, was in den Proben und rund um die Proben passiert, was ich nicht mitgekomme. Oft erzählen Verena und ich uns nach den Proben, was wir erlebt haben. Man könnte denken, wir waren in verschiedenen Veranstaltungen, so unterschiedlich ist das manchmal. Toll für mich, mal durch eine andere Brille zu schauen.
    Danke!

  4. Hallo liebe Mit(streiterinnen)sängerinnen
    Heute war wieder so eine Probe, die mich glücklich hat nach Hause fahren lassen.
    Gudrun schafft es immer wieder das beste aus meiner Stimme heraus zu holen. Ich bin ja fast eine der Ältesten und immer wieder erstaunt, dass ich noch im ersten Sopran mitsingen kann.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Donnerstag.
    Bis dahin eine fröhliche Woche!????

  5. Du hast recht liebe Kirsten
    Es ist der Freitag, an dem ich aber wegen einer Familienfeier schwänzen muss.
    Wir sehen uns mit viel Energie und Freude am Samstag wieder.
    Bis dahin.
    Perdita

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